Übergangsregelung bei Registrierkassen beschlossen

Die Registrierkassen und PC-Kassensysteme, die von Unternehmen mit Bargeldeinnahmen

genutzt werden, unterliegen als vorgelagerte Systeme der Buchführung denselben

Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten wie die eigentlichen Buchführungssysteme.

Aufgrund der neuen Regelungen sind die Anforderungen beim Einsatz elektronischer

Registrierkassen stark gestiegen. Seit dem 1.1.2017 dürfen nur noch elektronische

Registrierkassen verwendet werden, die eine dauerhafte Speicherung aller steuerlich

relevanten Daten ermöglichen.

Ab dem 1.1.2020 müssen die elektronischen Aufzeichnungssysteme und die

digitalen Aufzeichnungen mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung

geschützt sein. Nachdem die Sicherheitseinrichtung bis zum Beginn des neuen

Jahres aber voraussichtlich noch nicht flächendeckend am Markt verfügbar

sein wird, hat sich die Finanzverwaltung mit einem Beschluss auf Bund-Länder-Ebene

auf eine zeitlich befristete Nichtbeanstandungsregelung bis 30.9.2020 verständigt.