Steuerliche Berücksichtigung privater Schulkosten

Circa 10 % aller Schüler in Deutschland besuchen zzt. eine private Schule.

Eltern haben die Möglichkeit die entstandenen Aufwendungen als Sonderausgaben

geltend zu machen. Abzugsfähig sind 30 %, maximal jedoch 5.000 € pro

Jahr, der angefallenen Schulgeldzahlungen (bis zu 16.666 €).

Nicht unter den Sonderausgabenabzug fallen hingegen Gebühren für

Hoch- oder Fachhochschulen und Nachhilfeunterricht und werden daher auch steuerlich

nicht berücksichtigt. Eine freiwillige Zahlung an eine begünstigte,

gemeinnützige Einrichtung kann mit Vorlage einer Spendenbescheinigung steuerlich

als Spende anerkannt werden.

Anmerkung: Zwingende Voraussetzungen für den Abzug sind, dass für

das Kind noch Anspruch auf Kindergeld/Kinderfreibetrag besteht und ein allgemeinbildender

oder berufsbildender Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss angestrebt wird.

Das gilt auch für besuchte Schulen in der EU, wenn die genannten Voraussetzungen

erfüllt sind.