Bundesregierung fördert Photovoltaik-Ausbau

Die Bundesregierung will den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben

und fördert Anlagenbetreiber, die Photovoltaikanlagen auf vermieteten Gebäuden

installieren. Mieter selbst können die Förderung zwar nicht direkt

erhalten. Dennoch profitieren sie von der Förderung, denn der Strompreis

ist gemindert um Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben,

wird also günstiger. Voraussetzung für die seit zwei Jahren bestehende

Förderung: Mindestens 40 % der Fläche des Gebäudes muss Wohnfläche

sein.

Nur wer die Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Wohngebäudes betreibt,

kann die Förderung beantragen. Diese besteht in einem sog. Mieterstromzuschlag,

der vom Netzbetreiber gewährt wird. Die Höhe des Zuschlags hängt

von der Größe der Anlage und dem Photovoltaik-Zubau insgesamt ab.

Sie liegt zwischen 2,2 und 3,8 Cent pro Kilowattstunde. Hierin enthalten ist

auch eine Entschädigung für den zusätzlichen Aufwand des Betreibers,

meist der Vermieter, durch verpflichtende Vertrags- und Rechnungsgestaltung,

Registrierung und Mitteilung.